Pew Internet, ein amerikanisches Marktforschungsunternehmen hat im Zeitraum vom 20. Januar bis 19. Februar diesen Jahres US-amerikanische Internetnutzer nach ihrer Suchmaschinennutzung befragt.
Bedenken in Hinblick auf den Datenschutz
Dabei kam u.a. heraus, dass eine klare Mehrheit gegen das Sammeln von Nutzungsinformationen zur Profilbildung ist, egal ob diese zur Präsentation individueller Suchergebnisse oder für gezieltere Werbung genutzt wird. In diesem Punkt scheinen die Amerikaner sich also nicht so sehr von uns Datenschutz-sensiblen Europäern zu unterscheiden.
So sagten 65%, dass sie es nicht gut finden, wenn eine Suchmaschine ihre bisherigen Suchanfragen nutzt, um die Ergebnisse zukünftiger Anfragen individuell unterschiedlich zu sortieren. Es bestehen Bedenken, dass dies die Ergebnisse zu sehr einschränkt – Stichwort Filter Bubble. 29% finden dies dagegen gut, da sie dadurch relevantere Ergebnisse erwarten.
73% finden es nicht ok, wenn eine Suchmaschine ihre Suchanfragen speichert, um zukünftige Suchergebnisse zu individualisieren. Sie empfinden dies als eine Verletzung ihrer Privatsphäre. 23% der Befragten sind mit der Datensammlung für individuellere Suchergebnisse einverstanden.
68% wollen keine personalisierte Werbung, weil sie nicht möchten, dass ihr Nutzerverhalten aufgezeichnet und analysiert wird. 28% haben nichts dagegen, das sie dadurch Werbung für Dinge sehen, die sie auch interessieren.





